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Ansprechpartner für betriebsärztliche Betreuung

Eignungen

Arbeiten mit Absturzgefahr

In Mecklenburg-Vorpommern haben Tätigkeiten in großer Höhe eine große Bedeutung in der Berufs-Welt bekommen. Der Ausbau der Windenergie hat zum Bau zahlreicher Windkraftanlagen geführt und unser Bundesland in den vergangenen Jahren sichtbar verändert. Nicht nur im Onshore-, sondern auch im Offshore-Energie-Segment hat Mecklenburg-Vorpommern bundesweit eine feste Stellung bekommen.

Eine gesetzliche Grundlage für die arbeitsmedizinische Vorsorge bei Tätigkeiten mit Absturzgefahr (Eignungsuntersuchung nach DGUV-Grundsatz G 41) kann aus dem Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) in Verbindung mit der DGUV-Vorschrift V1 (§ 7) abgeleitet werden: Demzufolge müssen Arbeitgeber Sorge dafür tragen, nur solche Arbeitnehmer für Tätigkeiten einzusetzen, die zu keiner erhöhten Gefährdung führen. Anzumerken ist jedoch, dass viele berufliche Privatverbände (z. B. FISAT e. V.) unabhängig von gesetzlichen Vorschriften ausdrücklich Nachweise über die körperliche Eignung bzw. Höhentauglichkeits-Untersuchungen gemäß G 41 fordern. Die jeweilige Dauer der auszuübenden Tätigkeit ist unerheblich.

Betroffene Berufsgruppen und Tätigkeiten sind:

  • Teilnehmer an einem Lehrgang in der Seilzugangstechnik (SZP)
  • Abseiltechniker/Industriekletterer für Windkraftanlagen
  • Servicetechniker für Windenergieanlagen
  • Dach- und Fassadenarbeiten
  • Baumarbeiten
  • Arbeiten in luftiger Höhe
  • Höhenretter

Nähere Informationen zur Höhentauglichkeit nach G 41 haben wir bei den „Vorsorgen nach DGUV-Grundsätzen“ für Sie zusammengestellt.

Wenn Sie einen zeitnahen Termin für die Höhentauglichkeits-Untersuchung wünschen, setzen Sie sich gerne mit uns in Verbindung.